Eine 25-Jährige Patientin erhielt Mitte November am Research Institute of Circulation Pathology ein INCOR® LVAD. Die junge Frau war zuvor an idiopathischer Kardiomyopathie erkrankt. Die genaue Ursache ist unklar, die Patientin hatte 10 Jahre zuvor bereits eine Myokarditis erlitten und einen Herzschrittmacher erhalten.
Dr. Alexander Chernyavski implantierte der Patientin in einer komplikationslosen Operation ein INCOR® LVAD mit
langer Einlasskanüle durch medialen Zugang. Die Patientin wurde einen Tag nach der OP extubiert. Sie erholte sich gut und wurde kurz vor Weihnachten in ihren von der Klinik rund 1000 km entfernten Heimatort entlassen.Im Januar 2007 erhielt ein weiterer Patient an dieser Klinik ein INCOR® LVAD.
Der 44-jährige Patient war an idiopathischer Kardiomyopathie erkrankt und hatte 6 Monate vor der Implantation einen akuten Myokardinfarkt mit LAD-Verschluss erlitten.
Am linken Ventrikel hatten sich ein großes Aneurysma und ein enormer Thrombus geformt. Darüber hinaus wies der Patient eine Mitral- und Trikuspidalinsuffizienz zweiten Grades auf. Für die Implantation wurde zunächst der Ventrikel geöffnet und der tennisballgroße Thrombus herausgeschält. Anschließend wurde eine intraventrikuläre Patchplastik nach Dor durchgeführt. Die INCOR® Einlasskanüle wurde durch den Patch hindurch implantiert.
Die Operation verlief ohne Komplikationen, der Patient erholte sich gut und konnte nach kurzer Zeit wieder extubiert werden. Eine Woche nach der Implantation war der Patient wieder mobilisiert.
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