Antikoagulation

Wie bei jedem VAD-Einsatz üblich, erhalten auch EXCOR® Patienten eine Antikoagulations- und plättchenfunktionshemmende Therapie.

Die Antikoagulation erfolgt zunächst mit Heparin und sollte möglichst frühzeitig auf orale Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten umgestellt werden.

Die plättchenfunktionshemmende Therapie erfolgt durch Kombination von Acetysalicilsäure und ggf. Clopidogrel und Dipyridamol.

Die Auswahl und Dosierung der verabreichten Substanzen erfolgt kontrolliert durch engmaschiges Monitoring der Antikoagulation und der Plättchenfunktionshemmung, welches insbesondere in der frühpostoperativen Phase unabdingbar ist. Zum Monitoring gehören neben Thrombelastographie die Kontrolle der Plättchenfunktion mittels Plättchenfunktionstests (Aggregometrie). Die Antikoagulation erfolgt PTT- bzw. INR-gesteuert.

Unsere genauen Empfehlungen zum Gerinnungsmanagement entnehmen Sie bitte unserem Handbuch, das Sie hier herunterladen können. Wir würden uns außerdem freuen, wenn Sie uns bei diesbezüglichen Fragen direkt kontaktieren. Für Rücksprachen steht Ihnen unsere Clincial Affairs Abteilung jederzeit gerne zur Verfügung.

Verbandwechsel

Die Durchtrittsstellen sind wie offene Wunden zu behandeln. Die Wundpflege sollte im stationären Bereich immer von derselben Person durchgeführt werden. Nur durch eine sorgfältige Wundpflege kann das Risiko einer Infektion vermieden werden!

Bitte schauen Sie in Bezug auf Wundpflege und Verbandswechsel in unser Handbuch, das Sie hier herunterladen können. Ebenso wird Sie unsere Abteilung Clinical Affairs gerne unterstützen.

Für Rücksprachen steht Ihnen Clinical Affairs unter service@berlinheart.de zur Verfügung.


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