Die INCOR® Pumpe besteht aus Titan und ist nur 12 cm lang, hat einen Durchmesser von 3 cm und wiegt 200 g.


In der Pumpe dreht sich ein Rotor, ca. 5.000 bis 10.000 Mal pro Minute. Dieser axiale Rotor wird allein durch magnetische Kräfte in Position gehalten. Dieses macht das Linksherzunterstützungssystem weltweit einzigartig. Aufgrund der magnetischen Lagerung entsteht keine Reibung und damit keine Wärme. Die Pumpe kann theoretisch unendlich lange laufen. Zudem ist sie absolut geräuschfrei.

Das vom Herzen kommende Blut strömt in die Axialpumpe ein und passiert zunächst das Vorleitrad. Dieses sorgt durch die speziell ausgerichteten Schaufeln dafür, dass das Blut in das Laufrad – also in den drehenden Rotor – einströmt. Ein Nachleitrad hinter dem Rotor nimmt dann wieder die Drehbewegung aus dem rotierenden Blut, baut dabei zusätzlich Druck auf und leitet das Blut über die Auslasskanüle zur Körperschlagader (Aorta) weiter. Die notwendige Elektrizität für den Antrieb der Pumpe wird durch ein Kabel geleitet, das auf der rechten Seite durch die Haut geführt wird. Das Kabel ist an eine kleine Steuereinheit angeschlossen. Die Steuereinheit überwacht und steuert das gesamte System. Mit der Steuereinheit wiederum sind Haupt- und Reserveakku verbunden, die INCOR® mit Strom versorgen.

Die Steuereinheit und die beiden Akkus trägt der Patient in einer Umhängetasche immer bei sich.

Verschiedene Signale zeigen dem Patienten den Betriebszustand und weisen ihn z.B. auf einen Akkuwechsel hin.


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INCOR®: Funktionsweise